Apfelbäumchen pflanzen

"Und wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Äpfelbäumchen pflanzen."

Dieses Zitat wird Martin Luther zugesprochen, auch wenn er es so wahrscheinlich nie gesagt hat. Aber egal. Es entspricht auf jeden Fall der Hoffnung, die er immer wieder formuliert hat.

Mit diesem hoffnungsvollen Satz sind wir nun in das Jubiläumsjahr der Reformation 2016/2017 gestartet. Wir haben nämlich, wie alle evangelischen Gemeinden unseres Kirchenkreises, vom Naturpark Bergisches Land zwei Apfelbäumchen geschenkt bekommen. Es handelt sich dabei um alte bergische Apfelsorten, die uns im kommenden Jahr und darüber hinaus begleiten und erfreuen sollen.

Am Sonntag nach dem Reformationsfest 2016 wurden diese auf unserer Wiese, dem „Appelhof“, an der Kirche in Müllenbach eingepflanzt. Neben dem erwähnten Apfelbäumchenzitat wurden ihnen zwei weitere Sätze mitgegeben:

 "Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen."
Rabindranath Tagore

"Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt." Sprichwort aus Uganda

Wir danken dem Naturpark Bergisches Land für seine Spende und sind gespannt auf das weitere Wachsen und Gedeihen der Hoffnungsbäume.

Kai Berger

© Ev. Kirchengemeinde Müllenbach-Marienheide
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